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Donnerstag, 14. Februar 2013

Verschiedene Lebensstyle [日本の家族形態のいろいろ]

Vor vielen Jahren gingen die meisten Japaner davon aus, dass die familiäre Abstammungslinie, die sie seit der Vergangenheit hatten, ununterbrochen weiterlaufen würde. Die alternden Eltern ( ) erwarteten von ihrem Sohn, dass er mit seiner Familie in das gemeinsame Haus einziehen würde. Doch seit Städte wie Pilze aus dem Boden wachsen und Frauen auch eine Karriere wollen, hat sich das Bild verändert.

Die Kernfamilie:


Die moderne Standardfamilie besteht aus Mann und Frau, die zusammen mit ihrem einzigen Kind, in einem kleinen, unattraktiven Apartment in einer Großstadt leben. Kein Platz für Großeltern. Ich bin übrigens das Kind so einer Kernfamilie.^^

Die Großfamilie:


Hier leben drei Generationen unter einem Dach. Vor dem zweiten Weltkrieg war es völlig normal, dass ein verheiratetes Paar und deren Kinder mit den Großeltern zusammenlebten. In letzter Zeit ist man diesem System wieder geneigter, weil die Wohnungspreise in Städten so teuer sind.

DINKs
Viele Frauen wollen heutzutage eine Karriere und haben kein Interesse daran, Kinder großzuziehen.
Das führte zu vielen Double Income, No Kids Familien.

DEWKs
Die, die jedoch alles haben wollen, also Dual Employed With Kid, arbeiten beide und teilen sich dann Hausarbeit und Kindererziehung.

Elternteil mit erwachsenem Kind
Nach einer Scheidung, einem Todesfall oder wenn ein Teil der Eltern oft nicht zu Hause arbeitet, kann der andere Teil sich entscheiden, bei ihren erwachsenen Kindern mit einzuziehen.

Ausgezogene Kinder
Die Kinder ziehen aus und die alternden Eltern bleiben allein zurück. Aber einige von ihnen sind sogar ganz froh, den Rest ihres Lebens so zu verbringen, wie sie es wollen.

Zurückgebliebene
Nach einer Scheidung oder einem Todesfall bleiben einige Leute allein zurück. Manche Vermieter verweigern Älteren, die alleine leben müssen oder wollen, dann eine Wohnung.

Montag, 11. Februar 2013

Japanische Restaurants [屋]

Restaurants in Japan sind anders, als wir sie kennen. Wenn wir ein Restaurant betreten, bekommen wir eine Speisekarte mit vielen Seiten und noch mehr Gerichten. Wenn wir nicht mindestens aus fünfzehn Fleischgerichten wählen können - Huhn, Schwein, Rind - sind wir unzufrieden...
In Japan ist das anders. Hier spezialisieren sich Restaurants auf eine Sache. Z.B. Ramen (Nudelsuppe, später mehr).



Wenn ihr also in einen Ramenshop geht, dann bekommt ihr dort Nudelsuppe - mit verschiedenen Brühen zwar und ihr könnt das Topping wählen, aber es wird immer Nudelsuppe sein. Vielleicht bekommt man noch einen kleinen Snack dazu wie Teigtaschen oder einen Salat. Der Hauptdarsteller ist und bleibt trotzdem die Nudelsuppe.


Das ist in sofern praktisch, als dass in einer Straße viiiiiiele verschiedene Restaurants stehen können, ohne dass sie sich die Kundschaft streitig machen. Vielleicht könnte man das mit den multikulti Restaurants in Deutschland vergleichen - ein Italiener neben einem Chinesen neben einem Japaner neben einem Griechen usw.
Nur dass in Japan fast alles Japanisch ist! Also dort steht dann der Ramenshop neben dem Sushiladen neben dem Okonomiyakiladen neben dem Yakitoriladen usw. Denn Restaurants wir Franzosen oder Italiener sind für gewöhnlich gehoben und ein wenig teurer. Sozusagen etwas Besonderes.
Falls sie nebeneinander stehen... wie ihr sicher wisst, ist Platz in vielen japanischen Städten Mangelware. Deswegen werden die Restaurant übereinander in die Wolkenkratzer integriert. Draußen am Haus hängen dann viele Schilder, die einem sagen, was in welchen Stock zu finden ist. Wenn man etwas bestimmtes essen möchte, muss man sich also gut umschauen.


So viel zu essen... Glaubt mir, japanisches Essen ist das beste der Welt. Zumindest ist das meine Meinung. In nächster Zeit werde ich euch mal die verschiedenen japanischen Restaurant vorstellen.

Sonntag, 10. Februar 2013

Minna no Nippon

Das hier ist ein Japanblog.
Moment, Moment! Jetzt nicht gleich abhauen!!
Ich weiß ja... davon gibt es zum Erbrechen viele.
Aber Minna no Nippon ist anders. Zumindest versuche ich das...
Seit über 10 Jahren liebe ich Japan, sauge alles davon auf und habe einige Zeit dort verbracht. Früher mochte ich Manga und Anime ... heute nicht mehr so sehr. Sie sind okay und ich bin ihnen dankbar, dass sie mich auf Japan gebracht haben, aber die Kultur hat mehr zu bieten.
Ich möchte hier über das Gesamtbildjapan sprechen. Dazu gehören auch Anime und Manga, keine Frage, aber eben auch Essen, Leben, Sprache, Einkaufen, Feste, Städte, Familie und meine große Leidenschaft Musik.

Ich hoffe, ich kann viele Leute mit meiner Leidenschaft erreichen.